Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Georg Friedrich Händel: Semele

( ab Sa., 25.2., Uhr )


Der Mythos erzählt von der schönen Sterblichen Semele, in die sich der Gott Jupiter verliebt und mit ihr ein Verhältnis eingeht. Als Jupiters Gattin Juno dahinter kommt, will sie Semele vernichten. In Gestalt der Amme flüstert sie Semele ein, dass sie Unsterblichkeit erlangen könne, wenn sich Jupiter ihr in seiner wahren Gestalt zeigen würde. Das ganze erweist sich als Falle, da Semele durch den Anblick des göttlichen Jupiter vernichtet wird. Semele ist schwanger von einem Kind, Bacchus (Dionysios), das Jupiter in seinem Schenkel austragen wird.

Kurs abgeschlossen Peter Tschaikowsky: Pique Dame

( ab Mi., 22.3., Uhr )


Einst nannte man sie "Pikowaja dama", die jetzt uralte Gräfin. Sie wußte, wie man spielt und gewinnt - nicht nur im Kartenspiel. Drei Karten bergen das von ihr angeblich gehütete Geheimnis des Sieges am Spieltisch, der zu Ruhm, Ehre und erfüllter Liebe führt. So glaubt es die Welt um den spielsüchtigen Hermann und ganz besonders er selbst. Er riskiert alles, das Geheimnis zu erfahren - seine Karriere, seine Ehre, seine Existenz und Lisas Liebe. Er wird darüber zum Mörder, zum Verräter und zum Suchtkranken. Während Lisas Leiche schon in der Newa schwimmt, kommt der Tod zwingend auch zu Hermann - er glaubt, weil er auf die falsche Karte gesetzt hat.

Kurs abgeschlossen Richard Wagner; Tannhäuser

( ab Fr., 14.4., Uhr )


Wagners "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" an der Originalstätte! Die Geschichte von der großen Liebe des Minnesängers Tannhäuser zu Elisabeth, der Nichte des Landgrafen von Thüringen, gehört mit zum Schönsten, was der große Meister geschaffen hat. Viele Melodien sind bekannt aus dieser Verbindung einer historisch benennbaren Epoche, dem Hochmittelalter, mit der Volkssage vom Venusberg, dem am Gleichnis vom Gegensatz zwischen irdischer und himmlischer Liebe gezeigten Aufeinanderprallen von christlicher Welt und Heidentum.

Kurs abgeschlossen Ernst Krenek: Drei Einakter

( ab So., 21.5., Uhr )


Ernst Krenek gießt seine drei Einakter in die Formen tragische Oper, burleske Operette und Märchenoper. Während er im "Diktator" bei einer Figurenkonstellation à la Shakespeare den Verismo beschwört und in der mit Modetänzen gespickten, besonders leichtgewichtig daherkommenden Farce "Schwergewicht oder Die Ehre der Nation" eine beinahe Nestroy’sche Gesellschaftskritik entwickelt, erinnert "Das geheime Königreich" an einen Märchenzauber, wie man ihn etwa von Schikaneder kennt.

Kurs abgeschlossen Robert Schumann: Genoveva

( ab So., 11.6., Uhr )


Vorbild für die romantische Oper von der standhaften Liebe - der einzigen Oper Schumanns - ist die mittelalterliche französische Sage der Genoveva von Brabant, die beinahe einer Intrige zum Opfer fällt und erst im letzten Augenblick von ihrem Gatten gerettet wird.

Keine Anmeldung möglich Giuseppe Verdi: Attila

( ab So., 9.7., Uhr )


Verdi zeigt den römischen Feldherrn Aetius als egozentrischen Politiker, der Attila einen Kuhhandel vorschlägt: Für dich die Weltherrschaft, aber überlass mir Rom. Attila lehnt diesen Pakt angewidert ab. Überhaupt weckt dieser Hunnenkönig durchaus Sympathie, besonders bei Odabella. Eigentlich wollte diese Attila im Schlaf ermorden wie die biblische Judith den Holofernes, doch stattdessen rettet sie ihm das Leben. Erst ganz am Schluss, wenn alle anderen vereint über den geschwächten Attila herfallen, zückt auch sie den Dolch. Attila haucht mit den Worten "E tu, Odabella!" sein Bühnenleben aus, enttäuscht von ihr wie Cäsar von Brutus.

Mozart schuf dieses Auftragswerk für die Krönung Leopolds II. zum böhmischen König innerhalb von nur 18 Tagen! Er beschreibt darin die aufgeklärte Politik des römischen Kaisers Titus, der u.a. die Folter und die Todesstrafe abschuf. Der mildtätige und entsagende Herrscher erscheint musikalisch als passive, doch über sein Tun reflektierende Gestalt.

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